Kyriakos Papadopoulos zum HSV?

Mit dem Wechsel zu RB Leipzig sollte für Papadopoulos alles besser werden. Vor der Saison schloss sich der Innenverteidiger auf Leihbasis den Ostdeutschen an und verließ Bayer Leverkusen. Beim Aufsteiger wollte der 24-Jährige konstant spielen. Eine Rückkehr wäre bei einem erfolgreichen Engagement wohl sehr unwahrscheinlich gewesen, schließlich sicherten sich die Leipziger eine Kaufoption im Vertrag.

Doch es kam anders als erwartet: Zunächst wurde Papadopoulos gar nicht berücksichtigt und verletzte sich anschließend auch noch, sodass er sich einer Knie-Operation unterziehen musste. So stehen zur Winterpause nur 26 Minuten Einsatz auf seinem Konto. Für den 24-Jährigen absolut unzureichend. Die Lage verschlechterte sich für den Griechen noch weiter, als RB in der Wintertransferperiode Dayot Upamecano von RedBull Salzburg verpflichtete. Der 18-jährige französische Innenverteidiger gilt als Ausnahmetalent.

Schnell war intern geklärt, dass Papadopoulos bei einem angemessenen Angebot den Verein verlassen dürfte. Dies bestätigte Ralf Rangnick auch wenig später öffentlich. Als einer der größten Interessenten gilt nach wie vor der HSV. Die Hamburger möchten sich vor allem in der Defensive verstärken und einen weiteren Neuzugang für die Innenverteidigung neben Mergem Mavraj, der aus Köln kommt, verpflichten.

Eine Einigung soll es bereits zwischen beiden Klubs und mit dem Spieler geben. Der HSV soll mindestens ein Drittel der Leihgebühr in Höhe von 1,5 Millionen Euro, die RasenBallsport an Leverkusen zahlt, übernehmen. Darüber hinaus soll sich der zweikampfstarke Grieche den Hamburgern nur auf Leihbasis anschließend. Der Transfer soll nach dem obligatorischen Medizincheck verkündet werden. Damit dürften die Planungen der Hanseaten in der Defensive für diesen Winter abgeschlossen sein. Auch Leipzig dürfte für die Abwehr nicht noch Mal auf dem Transfermarkt aktiv werden, schließlich wurde schon Upamecano verpflichtet.

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