Mbappe als Aubameyang-Ersatz?

Bei Borussia Dortmund scheint man sich intensiver mit potenziellen Neuzugängen für die Stürmerposition zu beschäftigen. Nachdem der Abgang von Adrian Ramos so gut wie fix ist und auch Aubameyang immer wieder mit einem Transfer liebäugelt, versucht man sich beim BVB auf den drohenden Verlust des Gabuners vorzubereiten.

Ein Kandidat, den der Klub bereits seit 2015 beobachtet, ist Kylian Mbappe. Der 18-Jährige Angreifer wechselte 2013 in die monegassische Jugendabteilung und stieß im März 2016 in den Profi Kader von AS. Bereits zu seiner Jugendzeit lehnte er angeblich an ein Angebot von Real Madrid ab, nachdem sich Zinedine Zidane persönlich bei ihm vorstellte. Der Rechtsfuß verfügt über ein herausragendes Potenzial und wird bei AS Monaco bereits mit Thierry Henry verglichen, der ebenfalls einige Jahre für das Fürstentum auflief.

Doch das Problem für Borussia Dortmund dürfte die Ablöse des französischen U19-Nationalspielers, der für sein Land in elf Spielen sieben Mal traf, sein. Nicht erst seit dem Transfer von Anthony Martial zu Manchester United gilt AS als hartnäckiger Verhandlungspartner. Für den Stürmer mussten die Engländer mutmaßlich 50 Millionen Euro fix und bis 40 Millionen Euro an Boni bezahlen. In Monaco sehen sie in Mbappe das noch größere Talent.

So scheint es prinzipiell ausgeschlossen, dass der BVB den 18-Jährigen im Sommer verpflichten kann. Eine geringe Chance besteht jedoch, wenn man bei einem möglichen Verkauf von Pierre-Emerick Aubameyang eine hohe Summe einnehmen kann. Da die Borussen als zurückhaltend auf dem Transfermarkt bei hohen Ablösesummen für junge Spieler gelten, müsste Manager Zorc eine Ablöse aushandeln, die auf hohen Boni-Zahlungen beruht. So müsste Dortmund auch nur dann einen hohen Preis zahlen, wenn Mbappe sein Potenzial in Deutschland auch abruft. Ob sich die Monegassen darauf einlassen werden, darf jedoch bezweifelt werden.

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