Polen siegt im Elfmeterschießen

Es war ein ausgeglichenes erstes Achtelfinale der Europameisterschaft, in dem sich die Schweiz und Polen gegenüberstanden. Am Ende sollte die Schweiz in der Lotterie des Elfmeterschießens das Nachsehen haben. Xhaka versagten am Punkt die Nerven, während Polen souverän alle Bälle versenkte. Dabei kämpfte sich die „Nati“ nach einem 1:0-Rückstand zur Pause ins Spiel zurück.

Die Partie begann mit etwas nervösen Schweizern, die sich immer wieder unnötige Fehler im Passspiel erlaubten. So beispielsweise schon in der ersten Minute, als ein Rückpass auf Sommer zu kurz geriet und sich damit eine gute Chance für die Polen ergab. Auch danach blieben die deutschen Nachbarn aus dem Osten aktiver und hatten durch Milik und Lewandowski Gelegenheiten zur Führung. Erst nach und nach fand sich die schweizer Nationalmannschaft besser zurecht und tauchte vor dem Tor des Gegners auf. Die beste Chance hatte Dzemaili, dessen abgefälschter Schuss von Keeper Fabianski noch pariert werden konnte. Aber auch die Polen ließen nicht nach und erspielten sich weitere gute Möglichkeiten, die letztlich aber teils fahrlässig vergeben wurden. In der 39. Minute belohnte sich das Team um Lewandowski für den guten Start mit der Führung. Blaszczykowski profitierte von einer guten Flanke von Grosicki und behielt vor Sommer die Nerven.

Nach der Halbzeit kamen die Schweizer dann wesentlich offensivfreudiger aus der Kabine und versprühten Gefahr durch Shaqiri und Granit Xhaka, dessen Kopfball vom Verteidiger auf der Linie geklärt werden musste. Aber erst in der 82. Minute gelang dann der verdiente Ausgleich durch einen Fallrückzieher von Shaqiri ins rechte Eck. Auch in der Verlängerung konnte das Team von Vladimir Petkovic Vorteile für sich verbuchen, jedoch gelang der entscheidende Treffer nicht. So ging es ins Elfmeterschießen, in dem einzig Xhaka verschoss, und so sein Team aus dem Turnier ausschied.

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