PSV: Nächster Rekordabgang nach England?

Bereits im Sommer machte Hirving Lozano in Europa Schlagzeilen. Damals bemühte sich PSV Eindhoven um die Dienste des Flügelspielers. Dabei hoffte man in den Niederlanden auf einen finanziell potenten Unterstützer, um den Deal mit dem Mexikaner zu fixieren. Sein damaliger Verein CF Pachuga verlangte eine recht hohe Summe, die der Klub aus der Eredivisie nicht zahlen konnte. Letzten Endes einigte man sich allerdings auf ein anderes Modell. PSV zahlte den Mexikanern eine feste Ablöse von nur acht Millionen Euro, die mit erfolgsabhängigen Boni auf bis zu zwölf Millionen Euro steigen kann. Im Gegenzug blieben 50 Prozent der Transferrechte beim nordamerikanischen Klub.

Diese Vertragsdetails könnten nun – nur wenige Monate nach dem Transfer – erneut interessant werden. Zum einen überzeugt Lozano bislang mit starken Leistungen in der Eredivisie und wird nicht ohne Grund als derzeit bester Spieler der Liga gefeiert. In sechs Ligapartien steuerte der Flügelflitzer bereits sechs Treffer und vier Vorlagen bei. Diese starken Leistungen dürften wohl in naher Zukunft dazu führen, dass die ersten Bonuszahlungen fällig werden.

Zum anderen gilt der 22-Jährige als Objekt der Begierde einiger Topklubs. Allen voran Arsenal London soll sich bereits intensiv mit der Personalie beschäftigt haben und Chef-Scout Steve Rowley entsandt haben. Die Gunners sollen einen Transfer im Winter anvisiert haben und bereit sein, eine Summe von ca. 35 Millionen Euro für den Rechtsfuß zu zahlen. Damit würde Lozano den bisherigen PSV-Rekordabgang von Memphis Depay, der 2015 für 34 Millionen Euro zu Manchester United wechselte, brechen. Doch im Gegensatz zum damaligen Transfer dürften die Niederländer wohl nur 50 Prozent der Summe behalten.

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