Schweden scheidet aus

Für Schweden stand das Motto bereits vor der Partie fest – „Alles oder Nichts“. Um nach zwei enttäuschenden Auftritten doch noch das Achtelfinale zu erreichen, benötigte die Mannschaft von Erik Hamren dringend einen Sieg. Doch nach 90 Minuten verließen die Nordeuropäer mit gesenktem Kopf den Platz. Über die meiste Zeit zeigten sie sich offensiv zu harmlos und mussten zudem noch in der Schlussphase ein Gegentor einstecken. Das Ausscheiden aus dem Turnier ist auch gleichbedeutend mit dem Nationalmannschaftsaus für Zlatan Ibrahimovic.

Das Spiel begann mit einer offensiven Drangphase auf beiden Seiten. Die ersten Chancen verbuchten jedoch die Belgier durch Witsel und Lukaku. In der 5. Minute hätte aber auch Schweden in Führung gehen können, doch Berg scheiterte aus aussichtsreicher Position. Im Anschluss daran konzentrierten sich die Schweden auf die Defensive und überließen den Belgiern das Mittelfeld, die jedoch nur wenig daraus machen konnten. In der 25. Minute musste Isaksson einen Distanzschuss von De Bruyne klären. Doch auch das Team rund um Ibrahimovic agierte nun wieder offensiver und hätte durch den Superstar in der 26. Minute das 1:0 erzielen können.

In der zweiten Hälfte änderte sich nun das Bild und die Belgier zogen sich zunächst in die eigene Hälfte zurück. Dies wurde fast von Ibrahimovic bestraft, dessen sehenswerter Treffer jedoch zurückgepfiffen wurde. Nach und nach erhöhten die deutschen Nachbarn wieder die Offensivarbeit und kamen durch Lukaku zu zwei guten Gelegenheiten innerhalb einer Minute. Ein Treffer des Everton-Spielers wurde wegen einer Abseitsposition zurückgepfiffen. Stattdessen sorgte ein Mittelfeldakteur für den Siegtreffer der Belgier. Nainggolan zog aus rund 20 Metern ab und traf – noch abgefälscht – unhaltbar ins linke Eck. Am Ende konnte auch eine Schlussoffensive das 1:0 nicht mehr drehen.

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