Türkei mit Chance auf Achtelfinaleinzug

In einem ansehnlichen Spiel gewann vor allem das effektivere Team. Die Tschechen begegneten den Türken auf Augenhöhe, wurden aber für ihre schlechte Chancenverwertung bestraft. Auf der anderen Seite zeigte sich die Mannschaft von Fatih Terim äußerst konterstark, was nicht zuletzt an Emre Mor lag, den der Trainer von Beginn an auf dem Flügel wirbeln ließ. Dem Coach des deutschen Nachbarn, Pavel Vrba, musste demgegenüber auf den Routinier Rosicky verzichten, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hatte.

Die Tschechen starteten gut in die Partie und konnte den Gegner zunächst in die eigene Hälfte drängen. Dich nach und nach ließ der Druck nach und die Türkei wurde selbst durch Konter gefährlich. Gleich der erste gelungene Vortrag sollte auch gleichbedeutend mit der frühen Führung der Türken sein. In der 10. Minute fand eine Hereingabe von Mor Burak, der sicher zum 1:0 einschieben konnte. Die Antwort des Gegners ließ nur sieben Minuten auf sich warten. Beim Kopfball von Sivok half jedoch der Pfosten dem türkischen Schlussmann Babacan. Im Anschluss blieben die Türken immer wieder durch ihre schnell vorgetragenen Konter, vor allem über den Youngster Mor, gefährlich, doch auch die Tschechen hatten durch Kaderabek in der 24. und Plasil in der 38. Minute gute Gelegenheiten zum Ausgleich.

Im zweiten Durchgang ließ die Zahl der gefährlichen Torraumszenen etwas nach. Es dauerte bis zur 58. Minute, als einmal mehr Mor nach einem schnellen Dribbling knapp das Tor verfehlte. Stattdessen sorgte Tufan sieben Minuten später für den Ausbau der Führung. Nach einem Freistoß von Selcuk fand Topal Tufan, der mit einem strammen Schuss abschloss. Daraufhin fiel den Tschechen nur noch wenig ein, sodass es bei einem 2:0-Sieg der Türken blieb.

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